Die Kandidatinnen und kandidaten
Lukas Veith
- Wie alt bist du und was machst du aktuell (z. B. Ausbildung, Studium, Beruf)? Ich bin 24 Jahre alt. Ich habe die Ausbildung als Landwirt abgeschlossen und besuche momentan die Landwirtschaftliche Meisterschule um am elterlichen Betrieb ausbilden zu können.
- Wie bist du zur Politik gekommen? Zur Politik bin ich durch Familie und Freunde gekommen. Politik verbindet Interessen und schafft Kommunikationsräume untereinander! Mich hat motiviert etwas für meine Heimat zu bewegen da mir diese am Herzen liegt!
- Welche Erfahrungen oder Stationen in deinem Lebenslauf helfen dir heute in der Kommunalpolitik? Durch meine Tätigkeiten in der Feuerwehr, im Bauernverband und in anderen Ehrenämtern habe ich einen vielfältigen Blick in viele Richtungen erhalten welche mir in unterschiedlicher Weise in der Politik weiterhelfen. Es muss aber nicht zwingend notwendig sein in vielen Ehrenämtern tätig zu sein, dass soll nicht abschreckend wirken für die Überlegung zu sein sich in der Politik einzubringen.
- Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? Ich kandidiere für die Stadtverordnetenversammlung, weil ich als junger Mensch etwas für meine Heimatstadt bewegen möchte. Ich setze mich für eine Bürgernahe und einfache politische Lösung ein in allen Bereichen sei es Jugend und Soziales, Infrastruktur, Bauen, Wirtschaft, Naturschutz oder in anderen Bereichen.
- Warum sollten sich junge Menschen für Kommunalpolitik interessieren? Interesse für eure Heimat ist wichtig. Wenn Ihr was bewegen wollt engagiert euch politisch seid mutig und traut euch eure Meinung kund zu tun! Es ist unsere Zukunft für die wir uns einsetzen müssen!
Alexandros Vollmers
- Wie alt bist du und was machst du aktuell (z. B. Ausbildung, Studium, Beruf)? Ich bin 24 Jahre alt und arbeite als Communications Coordinator in einer Frankfurter Wirtschaftskanzlei mit über 100 Anwältinnen und Anwälten. Meinen Bachelor habe ich in Internationalem Marketing und Management abgeschlossen. Neben meinem Vollzeitjob studiere ich Politikwissenschaft im Master an einer Fernuniversität.
- Wie bist du zur Politik gekommen? Ich wollte früh Verantwortung übernehmen und nicht nur über Probleme sprechen, sondern an konkreten Lösungen mitarbeiten. Deshalb bin ich bereits in jungen Jahren politisch aktiv geworden. Gerade auf kommunaler Ebene lebt eine Stadt von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die gemeinsam die Lebensqualität vor Ort verbessern.
- Welche Erfahrungen oder Stationen in deinem Lebenslauf helfen dir heute in der Kommunalpolitik? Durch mein Ehrenamt beim FC Olympia Fauerbach kenne ich die Bedürfnisse und Strukturen vor Ort sehr genau. Beruflich habe ich in der Kommunikationsberatung große Projekte betreut und gelernt, strategisch zu denken, unterschiedliche Interessen zu moderieren und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Diese Erfahrungen verbinde ich heute in meinem kommunalpolitischen Engagement.
- Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? Ich kandidiere, weil Friedberg mehr sein kann als nur Wohnort – es soll Lebensort sein. Neben wirtschaftlicher Stärke braucht es vor allem für junge Menschen attraktive Kultur-, Sport- und Freizeitangebote sowie eine lebendige Ausgeh- und Veranstaltungsszene. Großprojekte wie Kaiserstraße, Kaserne und Bahnhof müssen wir entschlossen entwickeln, um das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu verbessern.
- Warum sollten sich junge Menschen für Kommunalpolitik interessieren? Politik kann trocken und manchmal auch frustrierend sein – das bestreite ich nicht. Gerade in der Kommunalpolitik werden jedoch die Entscheidungen getroffen, die unseren Alltag unmittelbar prägen – von Freizeit- und Sportangeboten bis zur Stadtentwicklung. Deshalb sollte sie gerade jungen Menschen nicht egal sein.
Jannis Malte Olthoff
- Wie alt bist du und was machst du aktuell (z. B. Ausbildung, Studium, Beruf)? Mein Name ist Jannis Malte Olthoff, ich bin 21 Jahre alt und studiere Bauingenieurswesen an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Ich kandidiere als Mitglied der Freien Wähler für die Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeirat Dorheim.
- Wie bist du zur Politik gekommen? Ich war schon immer politisch interessiert und diskutiere oft und gerne mit Freunden und Familie über verschiedenste politischen Themen. Ich finde es wichtig, für seine Meinung und seine Überzeugungen einzustehen, gerade als junger Mensch, da unsere Generation häufig bei politischen Entscheidungen außen vorgelassen wird. Darum wollte ich selbst politisch aktiv werden.
- Welche Erfahrungen oder Stationen in deinem Lebenslauf helfen dir heute in der Kommunalpolitik? Das Wichtigste ist der regelmäßige Austausch mit anderen Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen und politischen Lagern. Man muss offen bleiben, sich verschiedene Meinungen und Argumente anhören, um seine eigene Position zu reflektieren und gegebenenfalls auch anzupassen. Gerade in der Kommunalpolitik geht es um persönliche Beziehungen und Kontakte, und natürlich hilft hierbei ein soziales Netzwerk im Ehrenamt und im Verein, bei mir ist das z.B. meine Mitgliedschaft in der Einsatzabteilung bei der Freiwilligen Feuerwehr Friedberg.
- Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? Ich will, dass die Gelder der Stadt nachhaltig und sinnvoll genutzt werden, um die Lebensqualität aller Bürger zu verbessern. Man sollte als junger Mensch in Friedberg etwas unternehmen können und nicht ständig nach Frankfurt oder Gießen fahren müssen, nur weil hier das passende Freizeitangebot fehlt. Friedberg hat viel Potenzial! Ich will mithelfen, es auszuschöpfen.
- Warum sollten sich junge Menschen für Kommunalpolitik interessieren? Kommunalpolitik ist die Politik, die den direktesten Einfluss auf unseren Alltag hat. Die Entscheidungen, die in der Stadtverordnetenversammlung getroffen werden, sind viel konkreter und näher an uns dran als die großen Themen im Bundestag. Kommunalpolitik gestaltet das Umfeld, in dem du lebst, und wenn du dabei mitentscheiden möchtest, wie diese Zukunft aussehen soll, dann ist es wichtig, sich dafür zu interessieren, sich zu engagieren und in die Gemeinschaft einzubringen.
Anastasia Plaumann
- Wie alt bist du und was machst du aktuell (z. B. Ausbildung, Studium, Beruf)? Ich bin 25 Jahre und studiere an der Goethe-Universität Geschichte im Master.
- Wie bist du zur Politik gekommen? Ich wollte etwas Gutes zur Gersellschaft beitragen und vor allem die Sozialpolitik mitgestalten.
- Welche Erfahrungen oder Stationen in deinem Lebenslauf helfen dir heute in der Kommunalpolitik? Mein Germanistikstudium hilft mir die Pressearbeit mit zu unterstützen und mit Bürgerinnen und Bürgern in einen direkten Austausch zu kommen.
- Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? Ich würde mich gerne um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmern, damit sie sich wohler und glücklicher fühlen.
- Warum sollten sich junge Menschen für Kommunalpolitik interessieren? Junge Menschen sollten sich für die Kommunalpolitik interessieren, damit sie erste Strukturen der Politik kennenlernen und sehen, dass es Hoffnung gibt etwas Positives zu bewegen.
Colin Huber
- Wie alt bist du und was machst du aktuell (z. B. Ausbildung, Studium, Beruf)? Ich bin 33 Jahre alt, gebürtiger Schwabe und lebe seit 2020 mit meiner Partnerin in Friedberg. Studiert habe ich Ökonomie und Politikwissenschaft. Beruflich arbeite ich an der Umsetzung europäischer Regelungen – aktuell im Bereich Mobilität.
- Wie bist du zur Politik gekommen? Politik hat mich schon immer interessiert. Die Klimakrise, die weltweiten Krisenherde und die Sorge um unsere Demokratie haben mich motiviert, mich in einer Partei einzubringen. In Friedberg hat mich besonders geärgert, dass der Tunneldurchstich am Bahnhof Richtung Fauerbach abgelehnt wurde.
- Welche Erfahrungen oder Stationen in deinem Lebenslauf helfen dir heute in der Kommunalpolitik? Ich habe in der Bundes- und Kreisverwaltung gearbeitet und kenne staatliche Entscheidungsprozesse aus der Praxis. Auch in meinem Politikstudium habe ich gelernt, wie eine Verwaltung funktioniert und wie politische Prozesse auf kommunaler Ebene funktionieren.
- Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? Ich kandidiere, weil Friedberg in Zukunft eine lebenswerte Stadt für alle sein sollte. Wichtig ist mir mehr Platz, Sicherheit und Wertschätzung für alle, die zu Fuß unterwegs sind. Wir brauchen auch eine vorausschauende Stadtentwicklung, die sich an der künftigen Welt orientiert: klimafest, zukunftsfähig und offen für alle Mobilitätsformen.
- Warum sollten sich junge Menschen für Kommunalpolitik interessieren? Mischt Euch ein, engagiert Euch und beeinflusst damit, wie Friedberg in Zukunft aussieht! Seid offen für Parteien, artikuliert Eure Interessen im Jugendrat oder in anderen Interessensgruppen. Ihr habt es in der Hand wie es mit der Demokratie in Friedberg und darüber hinaus weitergeht.
Sabrina Krüger
- Wie alt bist du und was machst du aktuell (z. B. Ausbildung, Studium, Beruf)? Ich bin 19 Jahre alt und studiere angewandte Physik.
- Wie bist du zur Politik gekommen? Ich habe mich schon lange für Politik interessiert und bin ein paar Monate vor der Bundestagswahl 2025 der Linken beigetreten. Ich habe mich dann für die Linke entschieden, da sie meinen politische Vorstellungen am ehesten entspricht.
- Welche Erfahrungen oder Stationen in deinem Lebenslauf helfen dir heute in der Kommunalpolitik? Ich bin ehrenamtlich in einem Fußballverein tätig und bekomme dort eine Einsicht in die Lebenssituationen von sehr vielen Jugendlichen und Kindern. Diese vielen Perspektiven helfen mir über meine eigene Lebenssituation hinauszuschauen und Probleme in unserer Gesellschaft besser wahrzunehmen.
- Warum kandidierst du für die Stadtverordnetenversammlung? Ich habe mich entschieden zu kandidieren, damit ich das Leben von Vielen verbessern kann. Gerade Kinder und Jugendliche sind immer häufiger von Armut bedroht und deswegen möchte ich die Lebenssituation von Diesen und allen anderen verbessern.
- Warum sollten sich junge Menschen für Kommunalpolitik interessieren? Es ist sehr wichtig sich mit Politik und politischen Themen auseinander zu setzen. Kommunalpolitik bietet die Möglichkeit direkteren Einfluss zu nehmen. Deswegen, geht wählen wenn ihr könnt, bringt euch ein und gestaltet die Zukunft mit, nur so können wir etwas verändern.